Ein Wochenende Gemeinschaftsbildung mit Eva Stützel

Wir waren von Freitag bis Sonntag in Neu Anspach zu unserem Gemeinschaftsbildungs-Wochenende. Eva Stützel, Mitgründerin des Ökodorf Siebenlinden hat uns begleitet. Wir hatten eine sehr gute Zeit und sind als Gruppe wieder ein ganzes Stück mehr zusammengewachsen und haben uns in unserer Unterschiedlichkeit und Vielfalt noch besser kennengelernt.

Es gab persönliche Momente, wir haben zusammen gelacht, waren gerührt, haben uns gefeiert und hatten eine phantastische Zeit miteinander. Vor allem die Kinder wollten am Sonntag gar nicht nach hause fahren und freuen sich schon auf die nächsten Treffen in der Genossenschaft. Wir sind immer wieder überwältigt, was wir gemeinsam alles schaffen und schon geschafft haben!

 

April 2019

Heiligkreuzviertel, wir kommen! Z.WO bekommt ein Grundstück

Die Jury hat entschieden: Z.WO bekommt eine Option auf einen Teil des Baufeldes 11 im Heiligkreuz-Viertel in Mainz. Nun geht es um die genaue Teilung des Baufeldes und dann können wir loslegen. Wir freuen uns auf unsere Zukunft in Weisenau!

Unser Konzept beinhaltet das Quartierswohnzimmer, das [cu|vée], einen Raum in dem es  Co-Working, Food-Coop, Café, Kultur und Servicestelle geben wird. Das [cu|vée] ist der Möglichkeitsraum für eine neue mainzer Mischung in einem ganz neu entstehenden Stadtteil.

Zusätzlich planen wir Waschsalon, Werkstatt, Car-Sharing, E-Mobilitäts-Pool, Mieterstrom, Gästeapartments und unser Z.WOhnzimmer mit Gemeinschaftsterrasse. Das Gesamtpaket mit unserer Genossenschaft und dem Quartiersverein einViertel e.V. hat die Jury überzeugt.

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Jury, Marianne Grosse (Bau- und Kulturdezernentin), Axel Strobach (Stadtplanungsamt), Olaf Heinrich (Stadtwerke Mainz), Daniel Gahr (Stadtwerke Mainz),  Prof. Gero Quasten (Qualitätsbeirat) und dem Beraterteam für Baugemeinschaften in Mainz. Ortsvorsteher Ralf Kehrein hat alle Baugemeinschaften herzlich willkommen geheißen und wir freuen uns darauf Weisenau aktiv mitzugestalten.

Und ein ganz besonderes Danke geht an alle unsere Unterstützer*innen, die uns die letzten Monate begleitet und beraten haben. Es liegen spannende Monate vor uns!

 

 

 

Z.WO besucht die Großbaustelle Heiligkreuz-Viertel

Bei einer gemeinsamen Exkursion zum Heiligkreuz-Viertel haben wir den aktuellen Stand auf der Großbaustelle rund um unsere geplante neue Heimat begutachtet. Im Anschluss waren wir gemeinsam Mittagessen und haben uns auf ein weiteres spannendes gemeinsames Jahr eingestimmt.

 

Dezember 2018

Z.WO-Camp | Unsere Bewerbung ist Team-Work

Beim Z.WO-Camp am 8. und 9. Dezember haben wir gemeinsam unsere Bewerbung für einen Teil des Baufeldes 11 im Heiligkreuz-Viertel in Mainz fertig vorbereitet. In Kleingruppen wurden Inhalte vorbereitet, Texte entwickelt, gegen gelesen und abgestimmt.  Wir haben gemeinsam mit unserem Planer Martin Wilhelm die Pläne auf Konsistenz mit dem Konzept überprüft und den letzten Feinschliff vorgenommen.

Alles in allem, war dieses Wochenende mal wieder eine tolle Team-Leistung! Jeder hat beigetragen, was er konnte und am Ende sind wir stolz auf das tolle Ergebnis. …und die Verpflegung war wie immer köstlich.

Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei Ilka Renz für die feinen Illustrationen, mit denen sie unserem Konzept für jeden sichtbar Leben eingehaucht hat. Wir haben beim Anblick der tollen Szenarien alle noch einmal mehr Lust bekommen, möglichst bald in „unser“ Haus einzuziehen und es mit Leben zu füllen.

Nun heißt es: Daumen drücken! Mitte Januar wissen wir nach einer Präsentation vor der Jury in Mainz, ob wir unser Projekt mit knapp 40 Wohneinheiten realisieren können.

 

November 2018

Förderung für Unterstützung von Baugemeinschaften in Mainz um 2 Jahre verlängert

Die Unterstützung von Baugemeinschaften in Mainz wurden als Modellvorhaben im Landesprogramm ‚Experimenteller Wohnungs- und Städtebau‘ aufgenommen und jetzt noch einmal um weitere zwei Jahre verlängert.  Am 30. November 2018 waren wir hierzu auf dem Heiligkreuz-Gelände zu einer Pressekonferenz  eingeladen. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte Oberbürgermeister Michael Ebling den Förderbescheid.  Dadurch kann das Beratungsangebot mit allgemeinen Informationsveranstaltungen, spezifischen Beratungen und Netzwerkbildung fortgeführt werden. Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung von Land und Kommune für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Hier ein paar Ausschnitte aus der Pressemeldung vom 6.12. 2018:

„Baugemeinschaften für Mainz: Mehr Miteinander beim Wohnen
Bundesweit schließen sich immer mehr Menschen zu Baugemeinschaften zusammen, um gemeinsam zu planen, zu bauen oder umzubauen. Baugemeinschaften stehen für qualitativ hochwertige, lebendige und vielfältige Wohnquartiere und können Impulsgeber für eine nachhaltige Quartiersentwicklung […]Einer der Standorte für Baugemeinschaften befindet sich im Heiligkreuz-Viertel. Die Stadtwerke Mainz AG hat dort das Baufeld 11 für Baugemeinschaften reserviert. Hier können rund 80 Wohnungen entstehen. Die Auswahl der interessierten Baugemeinschaften für das Baufeld erfolgt über das Konzeptvergabeverfahren, das vom Stadtrat im Juni 2017 beschlossen wurde. Das Verfahren hat zum Ziel, dass die Grundstücksvergabe nicht an den Meistbietenden sondern an das überzeugendste Konzept gebunden ist.[…]Die Entscheidung soll dann am 16.Januar 2019 durch eine Jury getroffen werden. Finanzministerin Ahnen erhofft sich mit diesem Baugemeinschaftenprojekt ein „Vorzeigeprojekt“ für ganz Rheinland-Pfalz. […]Die genossenschaftliche Baugruppe Z.WO eG i. G. möchte mit ihrem Projekt einen Beitrag zur Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensraum leisten. Das Heiligkreuz-Viertel ist für sie aufgrund der Urbanität, der verkehrsarmen Gestaltung und der großen Grünflächen attraktiv. Mittelpunkt ihres Ansatzes stellt ein multifunktionales Quartierswohnzimmer dar, das einen Möglichkeitsraum für Co-Working, Cafè, Food-Coop-Werkstatt darstellt und dem Austausch untereinander dient.

Forschungsprojekt „Wohnen jenseits des Standarts“

Heute ist  Z.WO in Köln bei der Fokusgruppe „Transferimpulse innovative Wohnformen“ eingeladen. Im Rahmen des von der Wüstenrot Stiftung beauftragten Forschungsprojekts »Wohnen jenseits des Standards« werden hier erste Zwischenergebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen und in interdisziplinärer Runde diskutiert.

Vielen Dank für diese wichtige Forschungsarbeit an das Büro 4Architekten! Wir freuen uns nach diesem Vorgeschmack noch mehr auf die Publikation!

Hintergrundinfos zum Forschungsvorhaben bei der Wüstenrot-Stiftung

Infos zu den Fokusgruppen bei Stadt|Studio|Region

Oktober 2018

12. Infobörse genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt

Am 20.Oktober waren unsere drei Vorstände auf der 12.Infobörse für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt. An unserem Infostand haben wir zahlreiche Gespräche mit Interessent*innen geführt. Beim Rahmenprogramm haben wir unter anderem Vorträge und Impulse von Prof. Dr.-Ing. Agnes Förster, Christian Stupka und vielen mehr gehört.

Junge Genossenschaften im Netzwerk: Wagnis und Z.WO

Caro und Miro aus unserem Vorstand haben mit ihren Kindern das Projekt wagnisART im Domagkpark München besucht. Wir durften uns einen ganzen Tag lang mit BewohnerInnen und einer Vorständin der wagnis – die Wohnbaugenossenschaft austauschen und wieder einmal sehr hilfreiche Einblicke in die Organisation und die Planung bekommen. Danke dafür!
Auch die Kinder fanden es klasse und sind nach 2 Minuten sofort in der ersten Wohnung im Kinderzimmer mit einer ganzen Rasselbande verschwunden… das macht Lust auf das Wohnen im eigenen Projekt!

September 2018

Z.WO im Radio | Wohnungsnot: 3 ZKB – verzweifelt gesucht

Patricia und Caro berichten bei „Geld, Markt, Meinung“ auf SWR2 von unseren Plänen für gemeinschaftliches Wohnen in Mainz. Danke an Rabea Amri für das nette Interview und das Interesse an unserem Konzept!

Genossenschaft ist immernoch erklärungsbedürftig und vielen ein Rätsel. Darum nutzen wir gerne jede Gelegenheit, diese tolle Art des nachhaltigen Wirtschaftens in Gemeinschaft bekannter zu machen und Fragen zu beantworten.

Hier könnt Ihr die ganze Sendung nachhören

Planungs-Workshop zum Raumprogramm

Am 22. & 23. September haben wir bei einem unserer Workshop-Wochenenden gemeinsam mit unserem Architekten Martin Wilhelm von bb22 weiter an unserem Projekt gearbeitet. Das Raumprogramm für die Gemeinschaft und die Erschließung stand diesmal im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Überlegungen. Das gemeinsame Mittagessen ist mittlerweile gewohnte Tradition und diesmal gab es zum Nachmittagskaffee eine echte „Z.WO-Torte“

Klasse!

Wir werden gefördert!

Wir freuen uns, dass uns Rheinland-Pfalz mit einer Anschubförderung für innovative Wohn- und Quartiersprojekte durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz unterstützt!
Vielen Dank an Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler für diese wertvolle Unterstützung und das Vertrauen in Projekte wie unseres!

August 2018

Symposium „Planen mit Gruppen“ | Wohnprojektetag Rheinland-Pfalz 2018

Zwei spannende Tage im Rahmen der „Wohnprojektetage Rheinland-Pfalz 2018“  in Bad Dürkheim liegen hinter uns. Beim Symposium „Planen mit Gruppen“, ausgerichtet vom Zentrum Baukultur RLP, haben wir tolle Menschen kennengelernt und von Ihren Erfahrungen gehört. Unsere Vorständin Caro hat zum Thema „Partizipative Prozesse in Bauprojekten“ gesprochen und Einblicke in die Arbeit bei Z.WO gegeben.
Bei der Gelegenheit konnten wir sehr wertvolle Anregungen mitnehmen. Danke an Rut-Maria Gollan und Walter Hable, die uns sehr eindrücklich und persönlich vom gemeinsamen Weg zu dem mittlerweile mehrfach ausgezeichneten Projekt „WagnisART“ im Münchner Norden berichtet haben. Ein weiterer Besuch in München ist bereits geplant.

Hier findet Ihr einen Artikel zu den gehaltenen Vorträgen und ein paar Foto-Impressionen:

  • „Luxus liegt im Teilen.“ (Birgit Kasper | Netzwerk Frankfurt)
  • „Barrierefreiheit fängt im Kopf an.“ (U. Knauth | Vorstandsmitglied der Architektenkammer und Berater der Landesberatungsstelle Barrierefreies Bauen und Wohnen)
  • „Der Weg ist das Ziel.“ (Carolin Holzer | Vorständin Z.WO eG i.G; Beraterin für Organisationen und Prozesse)
  • „Wer wagt, der gewinnt.“ (Walter Hable | Architekt & Rut-Maria Gollan |Vorstand Wohnbaugenossenschaft wagnis eG)

Am zweiten Tag hat Eva Stützel, Mitbegründerin des Ökodorfes Siebenlinden, einen tollen Einblick in die Arbeit mit dem von ihr entwickelten Gemeinschaftskompass gegeben. Wir sind inspiriert und planen für das Frühjahr 2019 ein Gemeinschaftsbildungs-Wochenende mit Eva. Silke Helfrich hat uns durch eine tolle interaktive Stunde zum Thema „Commoning“ geführt.

Planungsworkshop Raumprogramm

Am 4. August haben wir gemeinsam einen Tag lang mit Martin Wilhelm unser Raumkonzept weiter bearbeitet.

Bei Martin und Patricia wurde das Wohnzimmer zur Planungswerkstatt umfunktioniert.

Juni 2018

Rheinland-Pfalz-Tag 2018 in Worms

Z.WO im Gespräch mit Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Unsere Vorständin Caro hatte die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler auf dem Rheinland-Pfalz-Tag 2018 in Worms. Die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie hat sich über unser Projekt und die Genossenschaft Z.WO eG i.G. informiert. Wir freuen uns, dass unser Konzept  so gut ankommt!

Fachtagung „Synergien von Baugemeinschaften im Quartier“ | Bundesverband Baugemeinschaften e.V.

Bei der diesjährigen Fachtagung des Bundesverbandes für Baugemeinschaften im Domagk-Park in München drehte sich alles um gemeinschaftliches Bauen und Wohnen und die Beziehnungen im Quartier. Die Location: das „Lihotzky“ bei WagnisART.  Neben Besichtigungen mehrerer Wohnprojekte bei der Wogeno, Wagnis und diversen Baugemeinschaften im Münchner Norden gab es die Gelegenheit zur Diskussion in Future Labs mit Experten und Gäste zu unterschiedlichen Facetten rund ums Thema „Synergien im Quartier“. Wir sind immer wieder beeidruckt, was die jungen Genossenschaften wie Wagnis und Wogeno in den letzten Jahren mit viel Energie und Initiative auf die Beine gestellt haben. Das ist für uns eine wichtige Basis für zukunftsfähige Stadtentwicklung. Projekte nicht nur nach innen gewandt zu konzipieren, sondern in Beziehung setzen zu dem „drum herum“ und so Gelegenheiten schaffen für gelebte Gemeinschaft im Alltag durch gemeinsame Infrastruktur über das „eigene“ Projekt hinaus. Das schafft ganz neue räumliche Qualitäten im urbanen Raum.

Hier gibt es die Vorträge der Fachtagung zum Download:

Mai 2018

Unsere Vorständin Caro im Interview mit „Der Mainzer“

Im Mai durfte Caro bei einem Interview mit Frau Diehl unser Projekt vorstellen. Bei einem sehr angenehmen Gespräch ist dieser Artikel entstanden:

„Gut leben in der Stadt

„Zusammen Wohnen“ ist das Schlüsselwort für das Projekt, das Carolin Holzer seit drei Jahren  gemeinsam mit ihrem Mann vorantreibt. „Zusammen“ heißt, Menschen verschiedenen Alters, mit mehr und mit weniger Geld, unterschiedlichster Herkunft und […]

Hier geht´s zum ganzen Artikel auf Seite 38 im Mainzer 5/2018

Workshop: Konzeption der Gemeinschaftsräume

Die Gemeinschaftsräume und -flächen sind das Herz unseres Projektes. Sie ermöglichen uns in den individuellen Wohnungen Flächen einzusparen, die selten genutzt werden. Z.B. das Gästezimmer oder Arbeitszimmer. Gleichzeitig haben wir alle eine viel größere Nutzungsvielfalt, die wir uns einzeln nicht leisten könnten und wollten. In diesem Workshop haben wir das konzeptionelle Programm an Nutzungen auf den Baukörper für unsere Bewerbung im Heiligkreuz-Viertel in Mainz übertragen. Mit dem Modell, das Miro für uns gebaut hat, konnten wir gemeinsam jede Etage anschauen und nebeneinanderlegen, was wir uns überlegt haben. So haben wir gemeinsam ein stimmiges Raumprogramm erarbeitet! Wir haben überlegt, wo unser Projekt nach außen geöffnet sein soll durch EInrichtungen wie unser Co-Working und Café und an welchen Stellen unsere Hausgemeinschaft einen geschützten Raum zum Zusammenleben braucht. Wie können wir unsere Wege durch das Projekt führen um Begegnungen im Alltag zu ermöglichen und gleichzeitig Rückzugsorte zu schaffen. Wir haben gute gemeinsame Lösungen gefunden.

Das alles bekommt nun wieder unser Architekt Martin Wilhelm und übersetzt es in konkrete Planzeichnungen und gibt uns seinen fachlichen Rat.  Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Wir sind voller Vorfreude, denn es nimmt langsam aber sicher alles Gestalt an.

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