Genossenschaft

Die Struktur von Z.WO

Wir haben vier offiziellen Genossenschaftsorgane:

  • Vorstand
  • Aufsichtrat
  • Belegungsausschuss
  • Mitgliederversammlung

Darüber hinaus organisieren wir uns in unseren Wohnprojekten mit Soziokratie 3.0.  und unterschiedlichen Workshopformaten, um transparent und partizipativ zusammenzuarbeiten.

Alle übergeordneten Entscheidungen trifft der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Einmal jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt. Das ist in der Satzung festgelegt. Hier werden alle Mitglieder über das vergangene Geschäftsjahr informiert und die wesentlichen Beschlüsse der Genossenschaft gefasst.

Die Mitgliederversammlung wählt den Aufsichtsrat und bestätigt auf Vorschlag des Aufsichtsrats den Vorstand.

Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat unterstützt und kontrolliert den Vorstand. Mitglieder des Aufsichtsrates:

Gunda Biesel (Vorsitzende)

Elmar Biesel

Michael Reinholz

Belegungsausschuss
Der Belegungsausschuss setzt sich aus Mitgliedern der einzelnen Wohnprojekte bei Z.WO zusammen. Er entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder und die Vergabe von freien Wohnungen. Jeder Mitgliedsantrag geht in den Belegungsausschuss. Dieser spricht dann im positiven Falle eine Empfehlung zur Aufnahme und veröffentlicht diese in der betreffenden Hausgemeinschaft. Diese hat eine Widerspruchsfrist von 10 Tagen. Danach empfiehlt der Belegungsausschuss dem Vorstand die Aufnahme des Antragsstellers. Mitglieder des Belegungsausschusses:

Antje Rhode-Carbach

Bernina Arsoy

Claudia Möllenberg

Vorstand

Der Vorstand leitet die Genossenschaft unter eigener Verantwortung und vertritt sie nach außen. Z.WO hat eine Hauptamtliche Vorständin und zwei ehrenamtliche Vorstände.

 

Mitglieder des Vorstandes: 

Carolin Holzer (hauptamtlich)

Miro Holzer

Dr. Martin Franz

Die Genossenschaftsprinzipien im Überblick

Prinzipien einer Genossenschaft

Doppelcharakter: Die Genossenschaft ist sowohl Wirtschaftsunternehmen als auch Sozial- und Kulturgemeinschaft.
Identitätsprinzip: Träger und Nutzer der Genossenschaftsleistung sind identisch.
Demokratieprinzip: Jedes Mitglied hat eine Stimme unabhängig von seinem Kapitaleinsatz.
Förderprinzip: Zweck ist vor allem die Mitgliederförderung, nicht der Dienst an Dritten.
Nutzungsprinzip: Eine Genossenschaft dient nicht der Kapitalmehrung, sondern der Sicherung preiswerter Dienste; daher wird der Überschuss nicht nach Kapitaleinsatz, sondern bezüglich der Nutzung (das heißt Verbilligung der Dienste) an die Mitglieder verteilt. Darüber hinaus können bis maximal 4 Prozent einer Beteiligung an den Gewinnen ausgeschüttet werden.
Solidaritätsprinzip: Der Zusammenschluss dient und fördert die wechselseitige Unterstützung, beispielsweise durch gemeinsame Haftung, gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Arbeit.
Die Mitglieder
... haben Rechte und  Pflichten, die in der Satzung der jeweiligen Genossenschaft stehen. Die Grundlagen zu den wichtigsten Themen haben wir hier zusammengefasst: Mitgliedschaft: Mitglied bei einer Genossenschaft wird man durch die Beitrittserklärung und die Zeichnung der in der jeweiligen Satzung festgelegten  Mindesteinlage (Geschäftsanteil). Wahlrecht: Jedes Genossenschaftsmitglied hat ein aktives und passives Wahlrecht. Die Mitgliedschaft entscheidet also direkt über die Unternehmenspolitik. Wohnrecht: Genossenschaftliches Wohnrecht ist kein Eigentumsrecht, sondern ein Dauernutzungsrecht auf Lebenszeit. Wohnungsvergabe: Wohnungen werden nur an Mitglieder vergeben. Die Wohnungen werden nach den Kriterien, die sich die jeweilige Genossenschaft selbst gibt und evtl. Kriterien, die mit öffentlich geförderten Wohnungen zusammenhängen (z.B. Einkommensgrenzen bei Inanspruchnahme von öffentlichen Fördergeldern) vergeben. Kündigung: Sowohl das Mietverhältnis als auch die Mitgliedschaft (unabhängig von einer Wohnnutzung) bei einer Genossenschaft kann durch Kündigung beendet werden. Es gelten die jeweils in der Satzung festgeschriebenen Kündigungsfristen.